Prince Edward Island

Prince Edward Island, Kanadas kleinste Provinz, ist eine Destination für Genießer: Malerische Naturlandschaften, traumhafte Golfplätze, endlose Sandstrände und nicht zuletzt ihre kulinarischen Genüsse machen sie zu einem absoluten Hot Spot für alle, die das Schöne lieben.

Langsamer Anschluss

Mit einer Fläche von gerade einmal 5.660 km² ist Prince Edward Island, kurz PEI genannt, die kleinste Provinz Kanadas. Benannt nach Edward Augustus, Duke of Kent and Strathearn, dem Vater von Königin Victoria, grenzt sie westlich an New Brunswick und Nova Scotia sowie östlich an Newfoundland. Die Insel liegt im Sankt-Lorenz-Golf westlich der Kap-Breton-Insel, ihre Südkuste wird durch die Northumberlandstraße gebildet.

Bereits 9.000 Jahre vor Christus erfolgte die erste Besiedlung über eine Brückenverbindung zum Festland. Von den Ureinwohnern wurde die Insel „Abegweit“ genannt, was so viel bedeutet wie „Land in der Wiege der Wellen“. Der Beitritt zur Kanadischen Konföderation, einem Zusammenschluss mehrerer ehemals britischer Kolonien, wurde von Prince Edward Island auf der Charlottetown-Konferenz von 1864 zunächst abgelehnt. Erst als Kanada neun Jahre später versprach, die Kosten für den Bau der Prince Edward Island Railway zu übernehmen, erfolgte der Anschluss an die Konföderation. Erst seit 1997 besteht mit der Confederation Bridge wieder eine Verbindung der Insel mit dem Festland.

PEI: der „Garten des Golf“ im Video


[Die kleinste Provinz Kanadas besticht durch ihre kontrastreiche Landschaft: sattgrüne Hügel und rote Böden, weitläufige Sandstrände und raue Klippen.]

Charlottetown: Hauptstadt von Prince Edward Island

Die mit ihren 35.000 Einwohnern eher beschauliche Provinzhauptstadt Charlottetown liegt an der Südküste und wurde nach der damaligen britischen Königin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt. Die Stadt verfügt mit dem Charlottetown Harbour über einen natürlichen Hafen, der durch den Zusammenfluss der drei Flüsse Hillsborough, Yorke und Eliot gebildet wird. Zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Charlottetowns gehören neben einigen Häusern aus viktorianischer Zeit vor allem die University of Prince Edward Island, das 1847 erbaute Province House, das Government House, das Museum Confederation Centre of the Arts und natürlcih die beiden berühmten Kathedralen der Stadt: die römisch-katholische Cathedral Basilica of St. Dunstan und die anglikanische St. Peter’s Cathedral. In der Founder’s Hall an der Uferpromenade können Sie die Geschichte Kanadas zudem multimedial aufbereitet erleben.

Im Sommer findet regelmäßig das Charlottetown Festival statt, ein Event der kanadischen Theater-, Musical- und Comedyszene und gleichzeitig die größte Fremndenverkahrsattraktion der Insel. Auch das Charlottetown Civic Centre mit seiner Eishockeyarena der P.E.I Rockets und ein Geschäftszentrum erfreuen sich bei Besuchern besonderer Beliebtheit. Als Tagesausflug empfiehlt sich ein Abstecher in das pittoreske Fischerdorf Victory-by-the-Sea, neben seinen kleinen Lädchen und Cafés vor allem berühmt für seinen fangfrischen Hummer, der hier frisch gekocht verzehrt werden.

Hills & Harbours, Bays & Dunes

Kaum zu glauben: Wegen seiner geringen Größe ist Prinz Edward Island die dichtbesiedelste Provinz Kanadas. Dennoch sind die landschaftlichen Reize der Insel einmalig und unübertroffen. Etwa die „Hills & Harbours“ (Hügel und Häfen) Region im südöstlichen Teil der Insel oder die „Bay & Dunes“ (Bucht und Dünen) im östlichsten Zipfel. Beide bieten lange Sandstrände, schmucke Fischerhäfen, faszinierende Landschaften und herrliche Aussichten. Sie können die Provincial Parks Panmure Island oder Red Point besuchen, die größte Robbenkolonie der Insel auf einer geführten Tour beobachten oder den Lachsen bei ihrer Wanderung zusehen, mit Ausblick auf den Montague River eine frisch gefangene Forelle zum Dinner verspeisen oder auf einem der zahlreichen Golfplätze mit Topniveau den Nachmittag verbringen – lamgweilig wird es Ihnen garantiert nicht werden.

Ganz andere Reize bietet der „Sunsets & Seascapes“ (Sonnenuntergänge und Meerpanorama) getaufte westlichste Teil von PEI. Scheinbar unzählige Leuchttürme säumen die von rotschillernden Sandsteinfelsen dominierten Küstenlandschaften. Mit dem West Point Lighthouse Inn findet sich hier, südlich von Miminegash, auch das einzige Inn und Restaurant Kanadas, das sich in einem historischen Leuchtturm befindet. Aus dem bereits 1875 errichteten Gebäude bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick auf den traumhaften Sandstrand des Cedar Dunes Provincial Parks. Bekannt wurde die Region auch durch die Produktion von „Irisch Moos“, einer Rotalgenart, die als Grundstoff für das häufig in Light-Produkten verwendete Bindemittel Carrageen, als Zutat zahlreicher Desserts und als organisches Lebensmittel mit zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften dient. Mehr als die Hälfte der weltweiten Irish-Moss-Produktion stammt von der Prince Edward Insel, und noch heute wird die Ernte häufig auf alten Pferdewagen zur Weiterverarbeitung transportiert – ein beliebtes Fotomotiv für Besucher der Region.

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Info: Prince Edward Island

Die Flagge von Prince Edward Island ist ein dem Provinzwappen nachempfundenes Banner.

  • Kürzel: PE
  • Rechtsform: Provinz
  • Hauptstadt: Charlottetown
  • Einwohner: ca. 140.200
  • Fläche: 5.660 km²
  • Wirtschaft: Landwirtschaft, Tourismus, Fischerei, Energie (Windkraft)
  • Airports: Charlottetown Airport (innerkanadisch und aus den USA angeflogen)

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Die Energie von Morgen!

deutlich über 15% seiner benötigten Elektrizität erzeugt Prince Edward Island aus erneuerbaren Energien, hauptsächlich aus Windkraft, die damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden ist. Auch in Deutschland und Europa finden sich in der Branche etliche zukunftsträchtige Berufe, auf die Sie sich im Fernstudium vorbereiten können. Zum Beispiel diese:

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Von Wasser umgeben, bietet Kanadas kleinste Provinz reizvolle Küsten und endlose Strände.

Die St. Mary’s Church in Indian River, wegen ihrer Akustik ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte.

Gerade in Betrieb: einer der berühmten Leuchttürme auf PEI.

Heißt wirklich so: Sea View im Queens County von PEI.

Entlegenes Idyll in North Rustico, der „community by the sea“.

Fischerboote in Northport Harbour, einem lebhaften Örtchen.

Die Summerside Wind Farm versorgt etwa 25% der städtischen Haushalte mit Strom.

Queens County wurde von Samuel Holland nach Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz benannt.

Am Cavendish Boardwalk lässt sich sehr gut shoppen und speisen.

Die Kirche von Charlottetown auf einer aktuellen (!) Aufnahme.

Schönes Motiv am Strand von Charlottetown-Brighton.

Berühmt: der Double K Lobster Pound in Georgetown.

Dünenweg in Greenwich im PEI National Park.

Bildnachweise für diese Seite: Aufmacher: Abenddämmerung by one_life (Pixabay – CC0 Public Domain). Galerie (zeilenweise von links oben): Foto 1 by werner22brigitte (Pixabay – CC0 Public Domain), St. Mary’s Church, Indian River by Steve Sutherland (flickr.com – CC2.0), Foto 3 by werner22brigitte (Pixabay – CC0 Public Domain), Prince Edward Island by Steve Sutherland (flickr.com – CC2.0), Rustico, Prince Edward Island by Doug Kerr (flickr.com – CC2.0), PEI-00540 – Northport Harbour by Dennis Jarvis (flickr.com – CC2.0), Summerside Wind Farm by Steve Sutherland (flickr.com – CC2.0), PEI-00438 – Time to Leave by Dennis Jarvis (flickr.com – CC2.0), Cavendish Beach Boardwalk by Christopher Craig (flickr.com – CC2.0), Charlottetown Church by Steve Sutherland (flickr.com – CC2.0), PEI-00474 – Brighton Beach Front Lighthouse by Dennis Jarvis (flickr.com – CC2.0), Checking how the lobster business is going at Double K by Lars Plougmann (flickr.com – CC2.0), Greenwich, PEI National Park by Andrea Schaffer (flickr.com – CC2.0). Sidebar: alle Städte-, Provinz- und Territorialflaggen by Wikimedia Commons (CC0 – Public Domain), auskunft © Pixel #7503779 – fotolia.com, bottone stella canadese – canada button heart flag © www.fzd.it #2144959 – fotolia.com, buch lesen 4 © Patrizia Tilly – fotolia.com #2751009.

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