Ost-Kanada-Reisen

Ost-Kanada-Reisen bestechen durch Vielfalt, Charme und anglo-francophile Interkulturalität. Hier sind unsere Empfehlungen:

Ost-Kanada-Reisen: von Ureinwohnern und europäischer Geschichte

Vor wenigen hundert Jahren erreichten die ersten Europäer verschiedener Nationen den Osten Kanadas und gründeten dort ihre Siedlungen. Trotzdem haben sich auch die Ureinwohner ihren Platz in der Gesellschaft bewahren können. Heute zählen Ontario, Québec, New Brunswick, Prince Edward Island (PEI), Nova Scotia sowie Newfoundland & Labrador zu den Ostprovinzen des riesigen Landes und sind mehr denn je eine Reise wert. Denn viele lebens- und liebenswerte Eigenschaften der Gründerzeit haben sich die kanadischen Ostprovinzen bis zum heutigen Tag bewahrt: Die „multikulturelle Gesellschaft“ bildet das Rückgrat der Nation und ist hier viel mehr als ein modisches Schlagwort – dementsprechend gut aufgenommen werden Sie sich als Reisender fühlen. Hier werden Sie tatsächlich mit offenen Armen empfangen!

Ost-Kanada-Reisen: schillernde Metropolen und wilde Natur

Besonders die Metropolen profitieren von diesem Mix der Kulturen. Ob architektonisch, sprachlich oder emotional: Sie werden in jeder Gasse, an jedem Platz und an vielen Gebäuden erkennen können, wen es im Laufe der Geschichte hierher verschlagen hat. Zu den Highlights anspruchsvoller Ost-Kanada-Reisen gehören ganz sicher der Besuch von Montreal mit seiner einmaligen Mischung aus englischer und französischer Kultur, ein Abstecher nach Québec City, der einzigen von einer Festungsmauer umgebenen Stadt Nordamerikas, ein Aufenthalt in Kanadas Hauptstadt Ottawa mit ihren unzähligen Galerien, Märkten und Museen und ein Trip ins kosmopolitische Toronto.

Aber auch Halifax mit seinen kulinarischen und kulturellen Höhepunkten, St. John’s als älteste Stadt Nordamerikas und das oftmals als „Perle von New Brunswick“ beschriebene Fredericton haben viel mehr zu bieten als auf den ersten Blick ersichtlich. Oder Cape Breton in Nova Scotia, wo tatsächlich noch Gälisch gesprochen wird. Oder das idyllische Charlottetown in PEI mit seinen etwa 50.000 Einwohnern, das als die „Wiege Kanadas“ gilt.

Abseits seiner Städte und Metropolen bietet der kanadische Osten ursprüngliche Naturerlebnisse, Abenteuer und Aktivität. Die Landschaft punktet mit enormer Weite und schroffen Gebirgen. Mit imposanten Fjorden, ungezählten Seen und tosenden Wasserfällen. Mit dichten Wäldern, idyllischen Inseln und fruchtbaren Feldern. Und nicht zuletzt mit ureigenen Naturschauspielen und Kuriositäten: den hypnotischen Polarlichtern, den skurrilsten Felsformationen und rückwärts fließenden Flüssen.

Ost-Kanada-Reisen: Geschichte und Kultur zum Anfassen

Der Gegensatz von Natur heißt Kultur und bezeichnet alles, was von Menschenhand geschaffen wurde. Im Osten Kanadas mag sie noch jung sein, die Kulturgeschichte des Landes. Doch ist sie häufig der Bewohner ganzer Stolz und wird mit viel Aufwand, Engagement und Liebe zum Detail lebendig gehalten. Hier wurden ganze Dörfer bis ins Detail rekonstruiert und historisch gekleidete „Bewohner“ entführen ihre Besucher in eine andere, längst vergangene Zeit. Auch die zahlreichen Museen trumpfen nicht mit alten Exponaten, sondern mit Lebendigkeit und Originalität. Und dann die Feste! Ob ein Pow-Wow der Ureinwohner, die Highland Games in Tradition der ersten Siedler oder die bunten Festivals von Akadiern und Loyalisten: Irgendwo gibt es immer was zu feiern und als gern gesehener Gast sind Sie sehr schnell ein fester Bestandteil des Geschehens!

  

Bildnachweise für diese Seite: Aufmacher: Montreal Skyline by skeeze  (Ausschnitt, Pixabay – CC0 Public Domain). Alle anderen Bilder by tripodo.de.

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