|
|
 |
 |
 |
 |
Niagarafälle
|
Erlebnis fürs Leben
|
Wegen ihrer rauschenden Wasserfluten gehören die Niagarafälle im Südosten zu den berühmtesten und meist besuchtesten Touristenattraktionen in Kanada.
Die Niagarafälle bestehen aus zwei grossen Teilen: Aus den grossen kanadischen Fällen, auch "Horseshoe Falls" genannt, mit eine freien Fallhöhe von 52 Metern. Diese werden durch die Goat Island (Ziegeninsel) von den kleineren amerikanischen Fällen getrennt, welche nach 21 Metern auf eine Schutthalde fallen, welche 1954 bei einem Felssturz entstand.
Die amerikanischen Fälle wurden 1969 während fünf Monaten trockengelegt, um diese einer geologischen Untersuchung zu unterziehen und um Beton in den Fels zu drücken, damit die Erosion gestoppt werden kann. Ursprünglich sollte sogar die 1954 entstandene Schutthalte beseitigt werden, die Idee wurde aber aus Kostengründen aufgegeben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Tourismus
Im Jahr 1800 wurden die Niagarafälle touristisch erschlossen. Am populärsten und am meisten besucht ist die kanadische Seite, da diese einen Ausblick auf beide Fälle und eine grössere Anzahl an Attraktionen bietet. Darunter der Garten im Queen Victoria Park, verschiedene Ausblickplattformen sowie unterirdische Gehwege, welche die Illusion bieten, inmitten des fallenden Wassers zu sein.
Während der grössten Touristensaision (Mai bis Oktober) ist am Parkway entlang der Fälle oft ein Gedränge und ein perfektes Foto zu schiessen wird schnell anstrengend.
Der Krieg von 1812
Da die Region um die Niagarafälle an der Grenze zwischen dem amerikanischen Bundestaat New York und der kanadischen Provinz Ontario liegt, wurden hier im britisch-amerikanischen Krieg von 1812 eine Vielzahl der Kämpfe ausgetragen.
Die Region bietet daher neben den Fällen auch einige historische Stätten, darunter Fort George, Fort Erie, das Haus der kanadischen Kriegshelding Laura Second und die Queenston Heights.
|
|
|
|
|
 |